# Rufumleitung einrichten

> Sie behalten Ihre Nummer und leiten Anrufe mit der Rufumleitung Ihres Anbieters an scoco weiter — die genauen Codes erzeugt der Planer unter Einstellungen → Telefonnummern.

https://scoco.ai/de/docs/rufumleitung/

Ihre Kunden wählen weiter Ihre gewohnte Nummer. Sie richten bei Ihrem Telefonanbieter die ganz normale Rufumleitung auf Ihre scoco-Nummer ein, und Ihre Assistenz nimmt die umgeleiteten Anrufe an. Danach wissen Sie, welche Umleitung zu Ihnen passt, wie Sie sie einrichten, testen und wieder ausschalten.

## Welche Umleitung passt?

Nach Ihrem Anbieter fragt der Planer **Wann soll Ihre Assistenz übernehmen?** und bietet zwei Antworten:

- **Wenn Sie nicht rangehen**: Ihr Telefon klingelt zuerst. Ihre Assistenz übernimmt nur die Anrufe, die Sie sonst verpassen würden. Das ist die Voreinstellung.
- **Immer – alle Anrufe**: Jeder Anruf geht sofort an Ihre Assistenz, etwa im Urlaub oder nach Feierabend.

Die erste Antwort sind beim Handy drei getrennte Umleitungen, eine je Situation. Der Planer hakt alle drei vor:

| Situation | Code-Beispiel |
|---|---|
| Sie heben nicht ab | `**61*<scoco-Nummer>*11*20#` |
| Sie telefonieren gerade (besetzt) | `**67*<scoco-Nummer>#` |
| Ihr Handy ist aus oder hat kein Netz | `**62*<scoco-Nummer>#` |
| Immer, alle Anrufe | `**21*<scoco-Nummer>#` |

Die Codes sind GSM-Standard. Tippen Sie sie nicht von dieser Seite ab: Der Planer setzt Ihre scoco-Nummer und Ihre Klingeldauer schon ein. Bei einer FritzBox entfällt die dritte Situation, denn ein Festnetzanschluss ist nie ausgeschaltet oder ohne Netz.

## Die Klingeldauer

Wenn Sie nicht abheben, klingelt Ihr Telefon eine einstellbare Zeit, bevor Ihre Assistenz übernimmt: 5 bis 30 Sekunden in 5er-Schritten. Voreingestellt sind 20 Sekunden. Das ist genug Zeit zum Abheben und kurz genug, dass niemand vorher auflegt. Manche Anbieter leiten etwas früher um, als eingestellt.

## Umleitung einrichten

1. Öffnen Sie **Einstellungen › Telefonnummern** und gehen Sie zur Karte **Weiterleitung einrichten**.
2. Haben Sie mehrere scoco-Nummern, wählen Sie unter **Weiterleiten an** die richtige.
3. Wählen Sie unter **Ihr Anbieter** Ihren Anschluss. Zur Auswahl stehen Telekom, Vodafone, o2, 1&1, congstar, easybell, FritzBox und **Telefonanlage / anderer Anbieter (SIP)**. Die Auswahl dient nur dazu, die passenden Codes zu zeigen. An Ihren Anbieter wird nichts übermittelt.
4. Wählen Sie, wann Ihre Assistenz übernehmen soll, und stellen Sie die **Klingeldauer** ein.
5. Unter **So richten Sie es ein** stehen Ihre Codes. Tippen Sie jeden in die Telefon-App Ihres Handys und drücken Sie auf Anrufen. Ihr Anbieter bestätigt kurz auf dem Display. Mit **Kopieren** übernehmen Sie einen Code.

Für FritzBox, easybell und Telefonanlagen zeigt der Planer statt Codes die Schritte im Router oder im Kundenportal. Mit **Anleitung als PDF** drucken Sie alles aus. Dieselbe Anleitung erscheint im Einrichtungsassistenten im Schritt **Live schalten**.

## Testen

Rufen Sie Ihre gewohnte Nummer von einem anderen Telefon an und gehen Sie nicht ran. Ihre Assistenz sollte sich nach der Klingeldauer melden. Den ersten echten Anruf erkennt scoco automatisch. Dann gilt der Punkt **Weiterleitung aktivieren** in der Einrichtungsliste auf der **Übersicht** als erledigt. Testanrufe zählen dafür nicht.

## Ausschalten

Unter **Prüfen oder wieder ausschalten** steht für jede Situation ein Code zum **Prüfen** und einer zum **Ausschalten**, zum Beispiel `*#61#` und `##61#`. `##002#` löscht alle Umleitungen eines Handys auf einmal. Bei FritzBox und Kundenportal löschen Sie die Umleitung an derselben Stelle, an der Sie sie eingerichtet haben.

Endet Ihr Vertrag mit scoco, schalten Sie die Umleitung aus: Umgeleitete Anrufe erreichen dann niemanden mehr bei Ihnen und, sobald wir die scoco-Nummer neu vergeben haben, ein anderes Unternehmen.

## Häufige Probleme

**Vodafone OneNumber.** Teilt eine Smartwatch-eSIM Ihre Nummer, wird die Umleitung bei Nichtannahme oft nie ausgeführt. Deaktivieren Sie die Kopplung, wählen Sie `##002#` und richten Sie die Umleitung neu ein.

**Ihre Mailbox.** Auf deutschen Mobilfunknetzen ist die Mailbox selbst eine Umleitung bei Nichtannahme. `##002#` entfernt deshalb auch die Umleitung zu Ihrer Mailbox.

**Sie wissen nicht mehr, was aktiv ist.** Wählen Sie `##002#` und richten Sie die Umleitung mit dem Planer neu ein.

**Die Assistenz übernimmt zu früh.** Wählen Sie eine längere **Klingeldauer**. Anbieter zählen ab dem Rufaufbau und leiten oft etwas früher um.

**Durchstellen landet wieder bei der Assistenz.** Stellt Ihre Assistenz an ein Telefon durch, das selbst bei Nichtannahme an scoco umleitet, muss ihre Klingeldauer kürzer sein als die Wartezeit Ihres Anbieters. Ohne eigene Angabe klingelt scoco 15 Sekunden, also kürzer als die 20 Sekunden, die der Planer vorschlägt. Für ein Weiterleitungsziel tragen Sie unter **Assistenzen › Verhalten** in der Karte **Weiterleitungsziele** die Sekunden bei **Weiterleitung Ihres Anbieters** ein. Dann lehnt das Dashboard eine zu lange Klingeldauer ab. Die **Klingeldauer (Sekunden)** der **Zielrufnummer** prüft das Dashboard nicht: Wählen Sie sie selbst einige Sekunden kürzer als Ihre Umleitung.

_Stand: 3. November 2026_
